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Kennen Sie sich bei der  Übergangshilfe für Witwen und Witwer aus? Oder schon einmal was vom Sterbevierteljahr gehört?  Oder vom Unterschied der Großen / Kleinen Witwen(r)rente?

Mit dem sogenannten Sterbevierteljahr soll nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) einem hinterbliebenen Ehepartner der finanzielle Übergang auf die veränderten Verhältnisse erleichtert werden.  Es wurde mit der Rentenreform 2002 eingeführt.

Konkret gilt: Wer Anspruch auf eine gesetzliche Hinterbliebenenrente hat, dem steht für die ersten drei Monate nach dem Tod des Ehepartners mehr als die eigentliche Witwen- oder Witwerrente zu. War der Verstorbene bereits Rentner, ist auch eine Vorschusszahlung an den Hinterbliebenen möglich.  Allgemein bekannt ist, dass  nach dem Tod des Ehegatten für den hinterbliebenen Ehepartner nur Anspruch auf eine gesetzliche Witwen- beziehungsweiseWitwerrente besteht, wenn die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen gegeben waren.

Dazu muss beispielsweise der Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt haben oder bereits Rentenbezieher gewesen sein. Bei einem Arbeitsunfall entfällt die geforderte Wartezeit. Außerdem muss in der Regel die Ehe am Todestag mindestens ein Jahr bestanden haben, außer der Ehepartner kam bei einem Unfall ums Leben.

Sind die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, hat der hinterbliebene Ehepartner abhängig von diversen Kriterien einen Anspruch auf eine    Große oder eine Kleine  Witwen-/Witwerrente.

Die große Witwen- und Witwerrente erhält zum Beispiel nur der verbliebene Ehepartner, der je nach Todesjahr des Versicherten entweder das 45. bis 47. Lebensjahr vollendet hat, vermindert erwerbsfähig ist oder ein Kind erzieht, das nicht älter als 18 Jahre oder behindert ist. Alle anderen bekommen eine Kleine Witwen-/ Witwerrente, die jedoch längstens für 24 Monate nach dem Tod des Ehepartners gewährt wird.

Die Große Witwen- oder Witwerrente beläuft sich auf 55 Prozent und die Kleine Witwen- oder Witwerrente auf 25 Prozent der Versichertenrente des Verstorbenen. Für alle, die vor dem 1. Januar 2002 geheiratet haben und bei denen ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, gilt noch eine alte Regelung mit 60 Prozent.

Überrascht, was damals beschlossen wurde? Oder schon vergessen, weil es einen gerade nicht selbst betrifft?    Hier steckt zukünftige Altersarmt drin !!

Überlegen Sie mal, Sie sind ein älterer  Mensch, haben ihren Partner verloren, früher Kinder großgezogen und Verwandte gepflegt, dadurch selbst nur teilweise gearbeitet. Und nun 24 Monate nach dem Tod des Partners  zum Betteln verurteilt!

Wir sagen pfui !!  Das ist weder sozial noch menschlich. 

Wir prangern seit Jahren diese Ungerechtigkeiten an und fordern erneut, die politisch verantwortlichen auf, hier die Gesetzeslage  zu ändern und  eine  unbegrenzte Witwen-/Witwerrentne  einzuführen.

Die Menschen habe es sich verdient !!

Göttingen im März 2016

 

 

 

 

 

 

Experten sehen in Altersarmut kein Problem

 

Graue Panther kennen viel zu viel Alterarmut und deshalb hatte diese Überschrift uns wütend gemacht.

Im Sommer 2013 haben wir u.a. Diskussionen zu diesem Thema geführt. Wir haben uns sachkundlich gemacht und haben Thesen zu Vorsorge und Bekämpfung der Altersarmut verfaßt.

 

Ausgang  war dabei folgender Artikel:

"Altersarmut ist derzeit kein drängendes Problem" - das schreibt der Wissenschaftliche Beirat beim Wirtschaftsministerium in einem Gutachten, das dem NDR vorliegt. Das Gremium lehnt die von Arbeitsministerin von der Leyen geforderte Zuschussrente ab. Es sieht Handlungsbedarf an ganz anderer Stelle.

Von Arne Meyer, NDR, ARD-Hauptstadtstudio

Die Schlussfolgerungen, die der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium in seinem Gutachten zum Thema Altersarmut zieht, dürften vor allem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nicht gefallen. Kommt doch der Beirat in seiner Analyse, die er heute offiziell in Berlin vorstellt und die dem NDR-Hörfunk in Auszügen vorliegt, zu folgendem Schluss. "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."

Handlungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt

Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund könnten dann betroffen sein. Zudem drohe dieses Problem eher in den neuen Bundesländern. Deswegen ist das Gremium der Meinung, dass die Politik mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten gegensteuern sollte.

Gar nichts hält der Wissenschaftliche Beirat von Reformkonzepten wie Zuschuss- oder Garantie-Rente. Für die erstgenannte spricht sich von der Leyen aus. Für das zweite Modell die SPD in ihrem gerade verabschiedeten Rentenkonzept. Beide wollen verhindern, dass langjährige Beschäftige im Alter auf Grundsicherungsniveau rutschen. Die Position des Beirates wiederum lautet: Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen.

Wer profitiert von der Zuschussrente?

Die Zuschussrente soll 2013 eingeführt werden. Ausgezahlt werden soll sie an Rentner, die 40 Versicherungsjahre nachweisen können sowie 30 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ab 2019 kommt eine weitere Bedingung hinzu: Wer die Zuschussrente erhalten will, muss dann mindestens fünf Jahre in eine private Altersvorsorge investiert haben. Anschließend steigt dieser Anteil weiter an: Wer 2049 in Rente geht, muss 35 Jahre zusätzlich privat vorgesorgt haben. Auch die Zahl der notwendigen Beitragsjahre wird angehoben.

Die Zuschussrente begünstigt nur Geringverdienende. Ihr Einkommen kann auf die Rentenzahlungen angerechnet werden. Renten aus der zusätzlichen Altersvorsorge werden dagegen nicht angerechnet und stehen zusätzlich zur Zuschussrente zur Verfügung.

Nach Schätzungen des Arbeitsministeriums werden rund 25.000 Menschen bereits im Einführungsjahr von der Zuschussrente profitieren. 2030 soll sie 1,4 Millionen Rentern zugutekommen. (Quelle: Arbeitsministerium)

 

Vorsitzender             

Herr Lutz Dramsch 

Email:    autodoc.dramsch@t.online.de

Telefon: 0160 8590428

 

Stellvertretende Vorsitzende

 Ina-Maria Joost

Email:      ina-maria-joost@online.deTelefon:   05594 558

 

 

 

Stellvertretender Vorsitzender 

Dieter Esch

Daten folgen

 

Schatzmeisterin 

Erika Lohe-Saul

 

Anschrift + Kontakt  (für den gesamten Vorstand)  siehe Geschäftsstelle